23.10.2019

Filmpräsentation »Aufbrüche«

Ein Veranstaltungsplakat mit mehreren Menschen in Schwarz-Weiß im hintergrund.
© Tileo Filmproduktion & Fotografie

Am 23. Oktober 2019 findet in der Landesvertretung eine Präsentation des Dokumentarfilms "Aufbrüche" statt.

30 Jahre ist es her, dass sich am 9. November die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland öffnete. Häufig gewinnt man den Eindruck, dass der Mauerfall am 9. November 1989 das überdeckt, was Hunderttausende in den Wochen zuvor erreicht hatten: den Fall einer Diktatur mit friedlichen Mitteln. In einer Gesprächsrunde wollen wir Menschen zu Wort kommen lassen, die in entscheidenden Momenten Entscheidendes getan haben.

Ins Gedächtnis haben sich auch häufig die Bilder von den Montagsdemonstrationen in Leipzig eingeprägt. Doch es gab auch in Dresden und Plauen Demonstrationen. Jeder Ort leistete auf seine Weise einen besonderen Beitrag, der für das Gelingen des Ganzen unabdingbar war.

Mit der Richtlinie Revolution und Demokratie gewährt der Freistaat Sachsen Zuwendungen für Projekte, welche nachhaltig an die Revolution von 1989 und den auf sie folgenden Demokratisierungsprozess erinnern. So wurde auch der Film »Aufbrüche« des Filmemachers Tino Peisker im Auftrag des Vereins Vogtland 89 e.V. unterstützt. Den Dokumentarfilm produzierte die Tileo Filmproduktion aus Plauen.

30 Jahre nach den Ereignissen von 1989 untersucht der Film, wie sich der Transformationsprozess in Plauen und im Vogtland vollzogen hat. Der Film »Aufbrüche« sucht gezielt nach menschlichen Geschichten, welche von Veränderungen, bedingt durch die gesellschaftlichen Umbrüche in den Jahren 1989 und 1990 bis heute geprägt wurden.

Eine Teilnahme ist auf nach Anmeldung auf Einladung möglich.

Ein Bildlogo mit mehreren Jahreszahlen. © Sächsische Staatskanzlei
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