02.11.2026

»Sächsische Schweizerinnen« - Ein besonderer Gesprächsabend in der Schweizerischen Botschaft

Mehrere Personen sitzen auf einer Bühne und sind miteinander im Gespräch.
© Landesvertretung Sachsen

Was verbindet Sachsen und die Schweiz? Und wie ist es, als Schweizerin zwei bedeutende Institutionen im Freistaat zu leiten und damit das Bild Sachsens mitzuprägen?
Diesen Fragen widmete sich ein besonderer Gesprächsabend am 2. November 2026 in der Schweizerischen Botschaft in Berlin zu dem die Botschafterin der Schweiz Livia Leu und der Bevollmächtigte des Freistaates Sachsen Markus Franke gemeinsam einladen haben.

Unter dem Titel »Sächsische Schweizerinnen« trafen zwei Schweizerinnen, die in Sachsen Verantwortung für international bekannte Institutionen tragen, auf eine Gesprächspartnerin mit sächsischer Perspektive: Tatjana Haenni, CEO von RB Leipzig, Nora Schmid, Intendantin der Semperoper Dresden, und Annett Hofmann, Referatsleiterin im sächsischen Tourismusministerium und Ehefrau von Ministerpräsident Michael Kretschmer. Moderiert wurde der Abend von Andreas Berger, Leiter Kultur beim MDR Sachsen.

Die Sächsische Schweiz kennt man weit über die Grenzen des Freistaates hinaus. Dass aber gleich zwei bedeutende sächsische Aushängeschilder von Schweizerinnen geleitet werden, bot einen spannenden Anlass für einen Blick auf die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten beider Länder – und auf die Perspektiven von Frauen, die in Sachsen Verantwortung für international renommierte Institutionen tragen.

Nach der Begrüßung durch die Botschafterin der Schweiz Livia Leu richtete der Bevollmächtigte des Freistaates Sachsen beim Bund, Markus Franke ein Grußwort an die 120 Gäste und stellte die Gesprächspartnerinnen vor. Im anschließenden Austausch beleuchteten Tatjana Haenni und Nora Schmid ihre Erfahrungen in Führungspositionen, die Herausforderungen ihrer jeweiligen Aufgaben und die Frage, was Sachsen und die Schweiz miteinander verbindet. Annett Hofmann ergänzte das Gespräch um die sächsische Perspektive. Dabei ging es nicht nur um die Gemeinsamkeiten von Kultur und Sport, sondern auch um das Leben und Arbeiten in Sachsen sowie um die Frage, wie die beiden Schweizerinnen das Bild des Freistaates mitprägen.

Die Schweizerische Botschaft bot für diesen Austausch einen besonderen und stimmungsvollen Rahmen. Auch kulinarisch spiegelte sich die Verbindung beider Länder wider: Ein ausgezeichnetes schweizerisches Buffet wurde durch typisch sächsische Desserts mit Dresdner Eierschecke und Leipziger Lerchen ergänzt.

So wurde der Abend zu einer gelungenen Begegnung zwischen Sachsen und der Schweiz, die interessante Einblicke, viele Begegnungen und persönliche Geschichten miteinander verband.

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